Nachtrag: In Deutschland sind seit Ende 2011 circa 24GW an Solaranlagen installiert - nach 17GW Ende 2010. Diese erzeugen voraussichtlich 15TW und damit 2,5% des gesamtdeutschen Verbrauchs von circa 600TW.
Ein weiteres Indiz, weswegen die lange Zeit ausserordentlich hohe Förderung wohl nur noch kurzen Bestand haben wird.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 13:47 Uhr
Italien wächst 2011 überdurchschnittlich
Geschrieben von: Volker Heise
Montag, den 09. Januar 2012 um 10:50 Uhr
iSuppli meldet, dass Italien mit 6,9GW in 2011 zum weltweit größten Photovoltaik-Markt avanciert ist. (dahinter kommt der langjährig Erste Deutschland mit 5,9GW, danach die USA mit 2,7GW und China mit 1,7GW)
Der Unterschied kann dadurch zustande gekommen sein, da der iSuppli-Bericht am 13. Dezember 2011 veröffentlicht wurde und in Deutschland "allein im Dezember wurden uns neue PV Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 3.000 MW gemeldet..." so Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Wer weiß, wie viel letztlich Italien im Dezember gemeldet hat...
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Januar 2012 um 11:28 Uhr
Überförderung vs. Überforderung
Geschrieben von: Volker Heise
Montag, den 09. Januar 2012 um 09:26 Uhr
Winfried Züfle zeigt stellvertretend für viele Kommentare auf, wie sehr Stromverbraucher mit hohen/ immer höheren Stromgebühren überfordert werden, wohingegen Investoren mit langjährig hohen Renditen überfördert sind. Wie sehr sich Photovoltaik-Anlagen rentieren, kann hier nachgerechnet werden. Beispielhaft ist das laufend an Großprojekten zu sehen.
Aber der Gesetzgeber wird reagieren: Wahrscheinlich wird die Förderung deutlich gesenkt: "Um eine maximale Degression von 15 Prozent zum 1. Juli zu erreichen, müssten der Bundesnetzagentur für Januar bis April 2012 nach dem jetzigem Stand nur noch etwa 225 MW neue PV Leistung gemeldet werden", erläuterte KMatthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. Januar 2012 um 20:02 Uhr
Solarenergie günstiger als Atomenergie
Geschrieben von: Volker Heise
Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 20:24 Uhr
John O. Blackburn, Ökonomieprofessor an der Duke University in North Carolina belegt mit seiner Studie Solar and Nuclear Costs — The Historic Crossover, dass sich der vermeintliche Kostenvorteil der atomaren Energieerzeugung langsam auflöst. Der Crossover ist mittlerweile geschehen und liegt hier bei 16 US-Cents pro Kilowatt-Stunde (kWh). Die aufgeführten Gründe sind die erheblich gesunkenen Kosten für Photovoltaik-Anlagen sowie die deutlich gestiegenen Kosten für den Atomkraftwerksbau.
“Solar photovoltaics have joined the ranks of lower-cost alternatives to new nuclear plants,” so Blackburn. Dabei wurden noch nicht einmal weitere im Raum stehenden Kosten für den Bau von Reaktoren mit einbezogen. So liessen Risikoabsicherungen (Terrorgefahren..-) und langfristige Abfalllagerungen die AKW-Kosten noch höher ausfallen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 20:31 Uhr